Was ist ein Wassersprudler?


Vermutlich kennen Sie eher den Begriff Trinkwassersprudler. Dieser wird in der Regel verwendet, um aus gewöhnlichem Trinkwasser kohlensäurehaltiges Wasser zu machen. Dies geschieht durch die Zufuhr von CO2.

Wie ist ein Wassersprudler aufgebaut?

Meistens besteht ein Trinkwassersprudler aus einer Halterung, die eine austauschbare Gashalterung beinhaltet. Abhängig von dem Modell kann die Gaskartusche mit 300 bis 500 Gramm Kohlenstoffdioxid befüllt sein. In spezielle und druckbeständige Flaschen wird das Leitungswasser eingefüllt, diese werden daraufhin an die Halterung angeschlossen beziehungsweise herangeschraubt. Durch einen Knopfdruck wird anschließend das Gas über ein Leitungssystem und Ventilsystem in das Wasser zugeführt. Abhängig davon, wie lange Sie den Knopf gedrückt halten, bestimmen Sie den späteren Kohlensäuregehalt. Im Wasserbehälter entsteht dabei ein Überdruck, dieser wird aber bei einem zu großem Anstieg abgelassen.

Welchen Nutzen hat ein Wassersprudler?

Je nach dem, welche Gaskartusche Sie verwenden und welche Größe diese hat, können Sie bei einem sparsamen Gebrauch aus einer Kartusche knapp 100 Liter kohlensäurehaltiges Wasser herstellen. Durch die Nutzung eines Wassersprudlers können Sie Anschaffungskosten für gewöhnliche Wasserkästen sparen, ebenso werden die Transportaufwendungen reguliert. Zudem benötigen Sie keinen Platz mehr, um Wasserkisten zu lagern. Ebenso entfällt die Entsorgung, Sie müssen lediglich nur noch die Gasflasche austauschen. In vielen Supermärkten sind die Wassersprudler plus Zylinder und einer PET-Flasche erhältlich. Um das bereits fertig gesprudelte Wasser aufzubewahren, kann man die druckbeständigen PET-Flaschen ebenso benutzen. Einige Hersteller der Wassersprudler bieten neben den gewöhnlichen Geräten auch Sirup oder Getränkekonzentrate an, diese sollen dem fertigen Wasser einen bestimmten Geschmack geben wie zum Beispiel Apfelsaft, Cola und Eistee. Einzelne Firmen haben es sich auch zur Aufgabe gemacht zuckerfreie Getränkegrundlagen anzubieten.

Fallen durch die Nutzung von Wassersprudlern irgendwelche Gesundheitsrisiken an?

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin untersuchte in der Universität in Mainz einige Wassersprudler. Hier bei stellte sich heraus, dass sich im fertigen, bereits aufgesprudelten Wasser ca. 39 Prozent Bakterien befinden. Gegensätzlich zu Leitungswasser befanden sich dort nur in 12 Prozent der Proben Bakterien. Dieses Resultat wurde durch einen Biofilm der sich in der Innenseite der Wasserflasche befindet beeinflusst. Einige Gründe für die Verunreinigung an der Innenseite sind die fehlenden Reinigunsmaßnahmen und die Mängel durch die Hersteller beim Bau und der Konstruktion der Flaschen. Wenn Sie einige einfache und grundlegende Reinigungsmaßnahmen befolgen, bestehen keine Gesundheitsrisiken. Die Nutzung der Wassersprudler ist hygienischer und frei von Risiken, wenn Sie die Flasche mit 50 Grad heißem Wasser säubern, während Sie diese mit Spülmittel und einer Spülbürste beziehungsweise einem Reinigungsstab reinigen.

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